Aktuelles

Osterweiterung der Deponie

Angesichts der fortgeschrittenen Deponieverfüllung ist eine Erweiterung der Deponie Pflumm in östlicher Richtung erforderlich. Nach einem zweijährigen Genehmigungsverfahren mit Zonenplanänderung und Rodungsbewilligung des Kantonsforstamtes wurde im Februar 2017 die Rodung von 7'000 qm Wald in Angriff genommen. Die Rodungsarbeiten wurden Ende März abgeschlossen. Nach Bau und Inbetriebnahme der Osterweiterung kann ein zusätzliches Deponievolumen von 185‘000 Kubikmeter mit Schlacke verfüllt werden, was einer Schlackenmenge von ca. 315‘000 Tonnen entspricht. Mit den derzeitigen Schlackeanlieferungen in Höhe von 30‘000 Jahrestonnen verbleiben dann noch rund 10 Jahre, bis die Endhöhen dieser Deponieetappe erreicht sein werden.

Rodungsarbeiten für die Osterweiterung der Deponie

Geologische Untersuchungen

Donnerstag, 20. April 2017. Im Rahmen der Osterweiterung der Deponie Pflumm haben die geologischen Untersuchungen begonnen. Hierzu werden im Erweiterungsgebiet drei Erkundungsbohrungen mit Bohrtiefen bis zu 20 Metern durchgeführt. Mit geologischen und hydrogeologischen Untersuchungen muss der Nachweis erbracht werden, dass der Untergrund ausreichend tragfähig ist, d.h. langfristig stabil bleibt und keine Verformungen auftreten werden, und dass eine ausreichend mächtige, homogene geologische Wasserbarriere vorhanden ist. In den Bohrlöchern werden hierzu Wasserdrucktests durchgeführt (Packertests). Aus früheren Untersuchungen ist bereits bekannt, dass im Bereich der Etappe Ost der wasserundurchlässige Opalinuston eine Mächtigkeit von 20 bis 45 Meter hat. Insofern sind die allerbesten geologischen Voraussetzungen für ein sicheres Deponiebauwerk vorhanden. Dennoch werden die in der Abfallverordnung geforderten Nachweise der Anforderungen an den Untergrund nochmals erbracht.

Erkundungsbohrungen im Rahmen der Osterweiterung

Betriebe des Kläranlageverbandes

MKD Pflumm

MKD Pflumm

ARA Röti

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KBA Hard

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