Deponiegeschichte
Seit dem Jahr 1978 werden in dem ehemaligen Opalinuston-Abbaugebiet "Hintere Pflumm" Abfälle abgelagert. Die Deponie wurde in vier grossen und weiteren kleineren Bauetappen permanent erweitert. Die Art der deponierten Abfälle veränderte sich im Laufe der Betriebsjahre und folgte im Wesentlichen den unterschiedlichen Abfallbehandlungsverfahren, die in der KBA Hard zum Einsatz kamen. Die folgenden Luftaufnahmen zeigen das Anwachsen und die Veränderungen der Deponie über fast 50 Betriebsjahre.
Das Foto zeigt die Deponie im Sommer 1992. Als Folge der Ausserbetriebnahme der Kehrichtverbrennungsanlage in der KBA Hard im Jahr 1988 wurde vermehrt Kehricht und Sperrgut deponiert. Inzwischen wurde ein Deponiehaus gebaut, in dem eine Sickerwasserreinigungsanlage untergebracht war. In der unteren Bildhälfte ist das Baufeld für die zweite grosse Erweiterungsetappe sichtbar, die noch in diesem Jahr in Angriff genommen wurde.
Auf der Luftaufnahme vom Sommer 2002 ist zu erkennen, dass die zweite Deponieetappe (rechte Bildhälfte) bereits stark verfüllt ist und immer mehr Schlacke deponiert wurde, nachdem ab 1996 die Rotte der KBA Hard in der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs verbrannt und im Gegenzug Schlacke geliefert wurde.