Deponieerweiterung Ost
Von September 2019 bis September 2021 fanden die Bauarbeiten für die Deponieerweiterung Ost statt. Die Deponieetappe Ost war eine Zwischenetappe, um zu ermöglichen, dass die bestehende Schlackenschüttung nach Osten erweitert und auf 630 m ü.M. an das bestehende Gelände angeschlossen werden kann. Damit kann das Ziel der Endgestaltung erreicht werden, nämlich das ursprüngliche Bergrelief wiederherzustellen, und die rekultivierte Deponie mit den Formen der regionalen Landschaftselemente zu verschmelzen.
Der Berghang auf der Ostseite wurde mit einem Böschungswinkel von 30° steiler angeschnitten. Die Flanke wurde mit Sickerbeton gesichert. Für diesen Deponieabschnitt wurde eine mineralische Lehmabdichtung gewählt, die in drei Lagen bis auf eine Gesamtstärke von 80 cm eingewalzt wurde. Die Basisabdichtung wurde für den Weiterbau erst freigegeben, nachdem mit einer Isotopensonde nachgewiesen wurde, dass der Verdichtungsgrad den Vorgaben entsprach. Auf die Abdichtung wurde zu deren Schutz ein Geovlies ausgelegt. Darauf wurde dann eine 30 cm starke Lage aus Sickerkies aufgebracht.