Erweiterung der Etappe 1
Der Deponiebetrieb wurde ab 1. Januar 1986 vom Kanton Schaffhausen auf den Kläranlageverband übertragen. In diesem Jahr beauftragte der Kläranlageverband eine Studie zum weiteren Deponieausbau, in der eine abfallspezifische Gliederung des weiteren Deponieausbaus nach Etappen erarbeitet und ein endgültiger Deponieperimeter festgelegt wurde. Ferner sollte eine geeignete Methode entwickelt werden, wie mit dem vorhandenen Opalinuston eine wirksame mineralische Sperrschicht aufgebaut werden kann zur Sicherung des Untergrunds gegen unkontrolliertes Eindringen von Deponiesickerwasser.
Das Foto und der zugehörige Plan zeigen den Zustand der Deponie im Sommer 1986. Zu diesem Zeitpunkt betrug das deponierte Abfallvolumen rund 70'000 Kubikmeter. Die Kehrichtschlacke aus der KBA Hard hatte einen Anteil von 60% und 20% waren Abfälle der ARA Röti (Rechengut, Sand, Klärschlamm). Die restlichen 20% setzten sich aus unterschiedlichsten Gewerbe- und Industrieabfällen zusammen, wobei die Galvanikschlämme am bedeutsamsten waren. Alle angelieferten Abfälle wurden gemischt deponiert.
Im Jahr 1989 wurde dann die Etappe 1 um 7'000 qm nach Norden in Richtung des Abraumdepots und nach Osten erweitert, wobei der neu entwickelte Sohlenaufbau und eine verbesserte Sickerwasserbewirtschaftung zur Anwendung kamen. Das Foto zeigt Bauarbeiten für die Erweiterung auf der Nordseite der Etappe 1. Dazu musste das Abraumdepot abgetragen werden, wovon rechts oben noch ein Rest zu sehen ist. Im Zentrum des Baufeldes wird eine Sickerwasserleitung verlegt.