Deponieentgasung
Im Jahr 1994 wurden auf dem alten Deponieteil (Etappe 1) zur kontrollierten Fassung des Deponiegases vier Gasbrunnen gebohrt. Für die Absaugung der Gasbrunnen und die Verbrennung des Deponiegases wurde eine Deponiegasanlage installiert bestehend aus den Gasleitungen, einem zentralem Gasgebläse, einem Gasanalysesystem und einem Fackelbrenner.
Im Jahr 1996 wurden letztmals Abfälle aus dem Rotteverfahren der KBA Hard in der Etappe 1 eingebaut, danach wurde die Abfallablagerung in diesem Deponiekompartiment eingestellt. Nach 20 Jahren kamen die biologischen Abbauprozesse weitgehend zum Stillstand, so dass sich der der Methangehalt im Deponiegas stetig verringerte und der Betrieb der Gasfackel zunehmend erschwert und schliesslich ganz verhindert wurde. Wenn die Methankonzentration unter die technische Mindestkonzentration für den Fackelbetrieb von 26 Vol.-% fällt, dann ist ein stabiler Entsorgungsbetrieb dieses Schwachgases über eine Gasfackel nicht mehr gewährleistet. Um das Jahr 2006 herum wurde der Betrieb eingestellt und im Frühjahr 2014 wurde die Deponiegasanlage demontiert.